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The Takeover! Die Puppetmastaz Live sind ein Muss! Also los hin… alle Tourdaten auf www.puppetmastaz.com

GEWONNEN HABEN backpacker UND sasa! VIEL SPASS BEI DEN PUPPEZ …

Soundcheck

Interview Mr. Maloke und Wizard

-
Alle Songs abspielen 29:38
Interview Teil 1
11:39
Teil 2
4:39
Teil 3
13:20

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Informationen

Über Uns

The new Puppetmastaz Album "THE TAKEOVER" is released!

you can already get it in every record store in France and in Belgium and Switzerland.
In Germany you have to wait a little,

 mehr…

Diskografie

Puppetmastaz „Takeover“:

Das ist unser Plan:
Wir legen uns leblos auf den Boden und warten auf einen Menschen. Dieser wird neugierig, hebt uns auf und fängt an, mit uns zu spielen. Zack – dann hypnotisieren wir ihn! Er wird alles vergessen: Seine Karriere, seine Zukunftspläne und am allermeisten sich selbst. Das ist der Moment, an dem wir die Kontrolle über ihn erlangen können. Das ist der Moment des Takeovers!“

Wahrlich (ehr)furchteinflößende Worte des großnäsigen Maulwurfs Mister Maloke. Mit seinem überdimensionalen Hut hat er sämtliche Fäden in der Hand und mimt den charismatischen Anführer der Puppetmastaz, dieser sagenumwobenen Toygroup, die er dieser Tage zu einem strategischen Meeting in deren Berliner Headquarter um sich gescharrt hat.

Ende der 90er hat Maloke sein geliebtes Crooklyn zugunsten Berlins verlassen und in Eigenregie den ersten „Congress Of Puppetry“ ins Leben gerufen.
Puppen von überall auf der Welt sind daraufhin seinem Ruf gefolgt und haben fasziniert daran teilgenommen. Mit den aktivsten hat er daraufhin kurzerhand eine HipHop-Crew gegründet, mit dem ambitionierten Ziel, sich bei den Menschen Gehör zu verschaffen. So wurde als krude Mischung zwischen der Muppet Show und dem Wu-Tang Clan das Puppetmastaz-Phänomen losgetreten, das bis heute anhält und zu einem Siegeszug um die ganze Welt angesetzt hat.

Nach ersten zaghaften Schritten im Schatten Berliner Untergrund-Clubs und einigen Auftritten bei lokalen Fernsehsendern, haben die Puppetmastaz 2003 ihr erstes Album Creature Funk veröffentlicht. Seitdem haben die Kreaturen ganz Europa und diverse andere Regionen in musikalischer Mission durchwandert, um im Zuge der Fangemeindenerweiterung bereits kurze Zeit später die zweite Platte Creature Shock Radio zu releasen. Meist waren es Querelen mit den Menschen, von denen die akustischen Abenteuer des Maloke-Clans gehandelt haben. Das ist auch heute noch so, wie die subversiv gestrickten Biester erneut auf ihrem nunmehr dritten Longplayer Takeover belegen. Ein weiterer Meilenstein, der nicht nur die Puppen tanzen lässt – und einen weiteren entscheidenden Beitrag zur Fortführung des Guerilla-Movements leisten wird.

Nach den Geschehnissen von Marseille, wo man im November letzten Jahres im La Friche De La Belle De Mai residiert und die Rebellion organisiert hat, wurde die Idee zum Takeover geboren und die Machtübernahme beschlossen. Was folgte, war eine Besetzung der lokalen Medienstationen, das Abhalten diverser Pressekonferenzen, Demonstrationen, kurzum: Die komplette Propaganda-Maschine wurde angeworfen.

So hat der Marseille-Aufenthalt der Puppetmastaz letztenendes in einem richtigen Putsch geendet, bei dem das Publikum ihrer beiden Shows plötzlich interaktiver Teil des Ganzen wurde, als dort auf einmal alle mit ihren eigenen Puppen aufgetaucht sind. So wächst die weltweite Creature-Community auch heute noch stetig. Daher ist der Takeover nicht bloß als richtungsweisender Titel des neuen Tonträgers zu verstehen, sondern darf gleichzeitig auch als politische Bewegung und komplexes spirituelles Gesamtkonzept verstanden werden. Während eines Interviews in den Katakomben ihres Berliner Schlupfwinkels, beschreibt Maloke seine zukunftsträchtige Vision folgendermaßen: „Die Menschen versorgen die Puppen mit Energie, kurz bevor sie ihr Bewusstsein verlieren. Das ist der Punkt, an dem wir sie manipulieren können. Wir haben festgestellt, dass die Leute den Objektbezug in ihrem Kontrollwahn völlig verloren haben. Das, was wir Takeover nennen, ist der Moment, an dem der Mensch endlich wieder die Bessesenheit verliert, die gesamte Welt beherrschen zu wollen. Der Moment, in dem er sich von der Kreatur in ihm kontrollieren lässt.“

Für Maloke und seine Gefolgschaft geht es um das Erschaffen der nötigen Bedingungen, um unser Ego hinter uns lassen und der Vorstellungskraft freien Lauf lassen zu können. Nach dem katastrophalen Scheitern der menschlichen „Love And Flower“-Bewegung, versuchen es die Puppetmastaz nun ihrerseits lieber mit „Glove And Power“. Das ist eben ihre Art, die Welt zu retten.
Oder sie zumindest ein bißchen besser zu machen. Statt mit Blumen zu werfen, reißen sie ihre Fäuste lieber siegreich mit Socken und Handschuhen in die Luft, um damit die tief schlafende Kreatur in jederman zu (er)wecken. Puppet Buddha, der spirituelle Mentor der Gruppe, erklärt, dass „HipHop und Politik letztlich dasselbe sind. Bei beidem geht es nur darum, seine Meinungen zu äußern.“ Aber die Crew ist deshalb nicht plötzlich politisch geworden, der Takeover ist kein bloßer Marketing-Gag. Für die Puppetmastaz ist HipHop ein Vehikel, um ihre Messages zu verbreiten. Eine simple Form von Sprache, hat es ihr ehemaliger Label-Boss Patrick Wagner von Louisville Records mal formuliert, der die Puppetmastaz als „einen Haufen unkontrollierbarer Rocknasen“ beschreibt, die „Fans von AC/DC sind und eigentlich nur Rap-Mucke machen, weil sie mit ihren drei Fingern nur ziemlich beschissen Gitarre spielen können.“ „Diese Creature-Combo hat auch keine Angst davor, jegliche Genres von West Coast Rap bis Electro-Rock in ihren ureigenen ‚Visual Style’
zu übersetzen“, fügt Jakob Karsten, ihr Human Affairs Manager, außerdem noch hektisch hinzu.

Die Puppets beteuern immer wieder, dass ihr Stil absolut einzigartig sei, denn zwischen Gangsta-Posen und Killer-Flow pendeln ihre Songs irgendwo zwischen „Circus Culture“ und „Culture Club“: Verboten, tabu und abseits jeglicher musikalischer Spielregeln entwächst ihr Groovy-Happy-Funky-Style, eine entlegene Mixtur aus extrem unterschiedlichen rhytmischen Einflüssen und ihrem durchtriebenem Geschick, gekonnt jegliche Klischee-Fettnäpfchen umschiffen zu können. Alles, was sie dazu brauchen, ist ein verspielter Geist, satirischer Humor zur Kreation ihrer cleveren Raps, perfekt platzierte Beats – und natürlich Groove, Baby! Obacht ist angesagt, denn diese fantastisch-fanatische Freakshow ist unbarmherzig zu Pop, frei wie Jazz und verfolgt keinen anderen Zweck, als guten Humor unter’s Volk zu bringen und eure Ärsche wackeln zu lassen.
Nicht mehr, aber gewiss auch nicht weniger ist es, was ganz oben auf der Agenda dieser chaotischen Kreativ-Kreaturen steht.

Was genau die Puppen jedoch damit vorhaben, ist noch nicht abzusehen. Sind sie eine ernst zu nehmende Bedrohung für die menschliche Spezies? Liegt eine Gefahr in ihrer Empfehlung an die Leute, ihr Album zu kaufen? In ihrer Ermahnung, leibhaftig Zeuge des Takeovers auf einer ihrer zahlreichen Shows zu werden? Nachdem wir ihre Herzen verantwortungsvoll und von Grund auf durchleuchtet haben, können wir ruhigen Gewissens Entwarnung geben. Ihre menschlichen Freunde haben nichts zu befürchten.

Die einzig legitime Angst wäre die, kein menschlicher Mitstreiter des Movements werden zu können.

Also bringt eure eigenen Puppen mit und werdet Teil der Bewegung!

The Wall

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philippe@restorm schrieb am 18.11.2008

absolut great VideoClip! Congrats & Thanks to share it with us.


backpacker schrieb am 18.11.2008

So cool, merci für d’ Tickets! S’ restorm Team isch ja hölle geil ;)


backpacker schrieb am 18.11.2008

Ganz fett, krieg ich ein Ticket? ;)


Cedric schrieb am 17.11.2008

auch…


sil
sil schrieb am 17.11.2008

ich möchte gerne die Tickets! ja ja ja